Bild: Steffen Butz

Beste Bilder - Deutscher Cartoonpreis 2019

Quellenmuseum Bad Wildungen

23. Februar – 03. Mai 2020

Eröffnung am Sonntag, dem 23. Februar, um 17.00 Uhr

Seit nunmehr 10 Jahren verfolgt die "Beste Bilder"-Reihe im Lappan Verlag, in dem das Buch zur Ausstellung erscheint, wie sich Satire, Humor und Zeichenstile im deutschsprachigen Raum entwickeln. In jedem Band werden ausschließlich Cartoons gezeigt, die in dem jeweiligen Jahr entstanden sind. Somit zeigt die Ausstellung ein best of der Cartoonproduktion des Jahres 2019.

Mittlerweile dienen die „Besten Bilder“ auch zur Grundlage für den Deutschen Cartoonpreis. Die Auswahl des Buches dient der Jury als Grundlage für den Wettbewerbsentscheid. Mehr als 200 Cartoonistinnen und Cartoonisten bewarben sich mit über 3000 Vorschlägen für den "Deutschen Cartoonpreis" 2019, der im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben wurde. 77 Cartoonistinnen und Cartoonisten wurden für die Auswahl berücksichtigt. Unter ihnen konnte sich Piero Masztalerz mit dem ersten Platz durchsetzen. Den zweiten Platz belegte Petra Kaster, den dritten Hannes Richert.

Die Ausstellung „Beste Bilder“ zeigt als offizielle Ausstellung des Deutschen Cartoonpreises die besten Cartoons des Jahres und gibt somit auch einen umfassenden Blick über den Stand der aktuellen Zeichnerszene.

An der Ausstellung nehmen teil: adam, Renate Alf, Frank Bahr, BECK, Harm Bengen, Bettina Bexte, Karl-Heinz Brecheis, Burkh, Peter Butschkow, Steffen Butz, Birgit Dodenhoff, Uli Döring, Rainer Ehrt, Tim Oliver Feicke, Miguel Fernandez, Kai Flemming, Peter Gaymann, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Markus Grolik, Gymmick, Christian Habicht, Teresa Habild, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Anton Heurung, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, Dominik Joswig, AD Karnebogen, Petra Kaster, Matthias Kiefel, Kittihawk, Kriki, Uwe Krumbiegel, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Nicolas Mahler, Marunde, Piero Masztalerz, Dirk Meissner, Hannes Mercker, Til Mette, Denis Metz, Mock, NEL, OL, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Thomas Plaßmann, Ari Plikat, Polo, Andreas Prüstel, Rabe, Rattelschneck, Hannes Richert, Jan Rieckhoff, Holga Rosen, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Theodor Schneckensteiff, Reiner Schwalme, Schwarwel, André Sedlaczek, Wolfgang Sperzel, Klaus Stuttmann, Tetsche, Peter Thulke, © TOM, Karsten Weyershausen, Freimut Woessner, Miriam Wurster Martin Zak

Eine Ausstellung der Caricatura – Galerie für Komische Kunst, Kassel

Foto: Museum Nordseeheilbad Norderney
Abfahrt aus Golling, 1941

Insel im Krieg – Die erweiterte Kinderlandverschickung 1941

Museum Nordseeheilbad Norderney

17. November 2019 - 3. Mai 2020

Rund 2,5 Millionen Jungen und Mädchen wurden während des Zweiten Weltkriegs in ländliche Gebiete evakuiert. Während die jüngeren Kinder in Gastfamilien auf dem Lande untergebracht wurden, kamen die zehn- bis 14-jährigen Kinder in sogenannte K.L.V.-Lager. Etwa 9.000 solcher Lager gab es. Viele Kinder blieben über Monate, manche gar über Jahre in solchen Lagern. Ab 1941 wurden auch Norderneyer Kinder in verschiedene Lager in Österreich gebracht, weit weg von ihrer Familie.

Noch heute ist der Ort Golling im Salzburger Land auf der Insel ein Begriff. Der Lageralltag war streng reglementiert, paramilitärischer Drill herrschte vor. Viele Kinder litten sehr unter Heimweh. Das Museum Nordseeheilbad Norderney wendet sich diesem wichtigen Thema zu und zeigt hierzu eine Ausstellung.

 

 

 

 

Foto: Museum Nordseeheilbad Norderney
Bau des Norderneyer Wasserturms

Brunnengeist und Wasserlinse

Museum Nordseeheilbad Norderney

10. Mai – 8. November 2020

Trinkwassergewinnung und -versorgung auf Norderney

Trinkwasser für bis zu 50.000 Menschen am Tag – was auf dem Festland keine große Angelegenheit ist, ist für eine Insel eine Herausforderung.

Norderney kann sich aufgrund einer Süßwasserlinse selbst mit Trinkwasser versorgen.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Trinkwasserversorgung auf einer Nordseeinsel.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsausstellung des Museumsverbundes Ostfriesland mit dem Thema „Dat löppt! Wasser in der ostfriesischen Kultur“.

Foto: Museum Obere Saline, Bad Kissingen

Die Augsburger Puppenkiste

Museum Obere Saline Bad Kissingen

23. Oktober 2019 - 30. April 2020

Wer erinnert sich nicht gerne an die Insel „Lummerland“ und ihre bekannten Bewohner Jim Knopf oder Lukas den Lokomotivführer? Oder an die vergnüglichen Stunden mit dem Dinosaurierbaby Urmel, mit Hausschwein Wutz und Professor Tibatong?

Wenn sich die Türen der Augsburger Puppenkiste öffnen, schlagen auch heute noch die Herzen höher. Seit 1948 verzaubert das Marionettentheater mit seinen Figuren und Geschichten große und kleine Märchenfreunde. Es gibt in Deutschland nur wenige Kinder und noch weniger Erwachsene, die die kleinen Puppen nicht kennen.

In Augsburg, im altehrwürdigen Heilig-Geist-Spital, zeigt das Ensemble der Puppenkiste um Theaterleiter Klaus Marschall bis heute lebendiges Theater für Kinder und Erwachsene. In der Theaterwelt ragt die Augsburger Puppenkiste als ein besonderes Kleinod hervor, das sich seit Jahrzehnten ein Millionenpublikum erspielt hat.

In der Ausstellung sind die berühmten Marionetten der Augsburger Puppenkiste, Urmel, Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, Kalle Wirsch und andere der legendären „Stars an Fäden“ zu sehen. Großeltern, Eltern und Kinder können sich auf die berühmten Schauspiel-Protagonisten des bekanntesten deutschen Marionettentheaters freuen.

Zu der Sonderausstellung gehört das abwechslungsreiche Begleitprogramm mit Puppentheater für Erwachsene und Kinder, Filmvorführungen sowie mit kreativen Mitmachprogrammen für Schulklassen und Kindergruppen.

Begleitprogramm

Nachschnitt der Gemma Claudia
Gerhard Schmidt, Idar-Oberstein

Geheimnisse römischer Schmucksteine

Römerthermen Zülpich
Museum der Badekultur

18. Januar - 07. Mai 2020

Gemmennachschnitte von Gerhard Schmidt

Schmucksteine – seit Jahrtausenden faszinieren sie die Menschen. Bereits zu Altbabylonischer Zeit, also vor 4.000 Jahren, wurden Edelsteine geschnitten. Aus den wertvollen Steinen wurden Szenen, welche die Welt der Götter und Könige betrafen, gearbeitet.

Auch die Hethiter, Assyrer, Ägypter und Mykener beherrschten die Kunst des Steinschneidens. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterte sich das Themenfeld und neben sakralen wurden auch profane Motive dargestellt.

Im Römischen Reich war die Nachfrage nach Schmucksteinen ungebrochen groß. Vom Siegelring bis zu den, rein der Zierde des menschlichen Körpers dienenden, Schmucksteinen gab es alles. Auf diesen Edelsteinen wurden nicht nur die mannigfachsten Themen dargestellt, auch die Qualität der technischen Bearbeitung war sehr unterschiedlich. War das Budget zu gering für einen Edel- oder Halbedelstein, so erwarb man ein aus Glas gegossenes Objekt. Dieses imitierte unter Umständen die Farben und Formen von Edel- und Schmucksteinen so gut, dass der Unterschied für den Laien kaum zu erkennen war.

Schmucksteine wurden im Römischen Reich jedoch auch zu Propagandazwecken genutzt. Es gab große Prunkedelsteine, welche die Herrscherfamilien im Kreise von Gottheiten zeigten. Sie sollten den Machtanspruch des Herrscherhauses demonstrieren und festigen. Auch sollte der Zusammenhalt der Dynastie damit beschworen werden.

Unbekannt ist bis heute, mit welcher Technik diese großen und extrem seltenen und deshalb auch äußerst wertvollen Edelsteine bearbeitet worden sind.

Gerhard Schmidt aus Idar-Oberstein hat diese kostbare Gattung römischer Hofkunst an den weltweit verteilten Originalen untersucht und als professioneller Gemmenschneider die Fertigungstechnik experimentell erforscht.

Neben originalen römischen Schmucksteinen aus dem privaten Bereich sind Nachschnitte der antiken Prunkkameen zu sehen – ein Überblick, der allein mit Originalen unmöglich wäre.

Rahmenprogramm der Sonderausstellung 

Sonntag, 02.02.: 15 Uhr Führung kostenlos, nur Eintritt

Donnerstag, 13.02.: 19 Uhr Kuratorenführung kostenlos, nur Eintritt

Freitag, 03.04.: 19 Uhr Vortrag „Ein alter Römer erzählt über die Edelsteine der Antike“ von Frank Kellner kostenlos

Sonntag, 05.04.: „Zu Gast in der eigenen Heimat“ 14 – 15 Uhr Workshop: Schmuckanhänger mit Relief, Workshop für die ganze Familie, 5,00 € Materialkosten/Person 15 Uhr Führung