Moritz Hasse: „Berlin, Flughafen Schönefeld“, 2017

Im Gespräch mit dem Künstler Moritz Hasse - Finissage

Stadtmuseum im Spital, Crailsheim

Sonntag, 19. Mai 2019, Internationaler Museumstag, 11:00 Uhr

Der Berliner Künstler Moritz Hasse macht Lichtstimmungen zum Protagonisten seiner Stadtimpressionen. Sie lassen unspezifische Straßen zu Orten werden, die ein Gefühl für die Atmosphäre einer Stadt vermitteln. Wir spüren die Stimmung einer Metropole, so wie sie der Künstler als Reisender wahrnimmt. Der Blick auf ein regenverhangen es Rollfeld erzeugt Gefühle, die in der Alltäglichkeit des Flugreisens verloren gegangen schienen. Moritz Hasse bereist Großstädte und fotografiert. Im Atelier übersetzt er diese eingefrorenen Momente in Ölmalerei. Mit aus breitem Pinselstrich resultierender Unschärfe lässt er keine fotorealistischen Arbeiten, sondern transformierte Wirklichkeiten entstehen.

Zum Abschluss der Ausstellung „Moritz Hasse – LichtBilder“ (bis 19. Mai im Stadtmuseum im Spital Crailsheim) laden die Kunstfreunde Crailsheim und das Stadtmuseum zum gemeinsamen Rundgang und Gespräch mit dem Künstler Moritz Hasse ein.

Moritz Hasse: Lissabon am Abend, 2018, Öl auf Papier, 30 x 40 cm

Moritz Hasse — Lichtbilder – Stadtlandschaften

Stadtmuseum im Spital, Crailsheim

6. April -19. Mai 2019

Eröffnung: Freitag, 5. April 2019, 19.00 Uhr

Moritz Hasse — Lichtbilder – Stadtlandschaften Crailsheimer Kunstfreunde e.V.  Der Berliner Künstler Moritz Hasse bereist Großstädte und fotografiert. Dann kehrt er in sein Atelier zurück und übersetzt diese eingefrorenen Momente in Ölmalerei. Mit aus breitem Pinselstrich resultierender Unschärfe lässt er keine fotorealistischen Arbeiten, sondern transformierte Wirklichkeiten entstehen.
In ihrer Konzentration auf den Moment, dem Innehalten an einem spannungsreichen Balancepunkt, der den Betrachter in einem Schwebezustand hält, wirken die Bilder oftmals wie film stills - atmosphärische Momente einer Großstadt, flüchtig, profan und doch hoch ästhetisch.

Moritz Hasse, geb. 1972 in Bremen, Studium: Hochschule der Bildenden Künste, Berlin; Surikow-Hochschule der Künste, Moskau; New York Studio School, New York; lebt und arbeitet in Berlin

 

 

Michael Holtschulte

Michael Holtschulte - "Amoklauf in der Waldorfschule"

Quellenmuseum Bad Wildungen

3. März 2019 – 12. Mai 2019

Eröffnung: Sonntag 3. März 2019, um 11.30 Uhr

Michael Holtschulte gehört zu den Shootingstars der Cartoon-Szene. Seine Facebook-Seite »Tot aber lustig« bringt es auf mehr als 300.000 Fans.
Holtschultes Themenspektrum ist so bunt wie seine Cartoons. Er spannt einen Bogen von der digitalen Welt mit Smartphones, Social Media und Google über Beziehungsszenen im heimischen Wohnzimmer bis hin zum kultgewordenen Star-Wars-Universum.
In seinen regelmäßig in der Süddeutschen Zeitung erscheinenden Karikaturen beweist er zudem einen Blick für das politische Tagesgeschehen.

Zu sehen sind neben aktuellen Cartoons auch Gemälde und Objekte.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Caricatura Kassel.

Zur Ausstellung erscheint im Lappan Verlag das Buch »Amoklauf in der Waldorfschule«.

 

 

Soldaten der Seeflugstation Norderney im November 1918.
Stadtarchiv Norderney.

Vom Joch zur Freiheit. Norderney zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik

Museum Nordseeheilbad Norderney

4. November 2018 – 28. April 2019

Vor einhundert Jahren endete im November 1918 der Erste Weltkrieg, die Tage des Kaiserreichs waren gezählt. Nach der Novemberrevolution und der Ausrufung der Republik 1918 entstand mit der Weimarer Republik eine parlamentarische Demokratie in Deutschland, deren erste Jahre von vielen inneren Krisen geprägt waren. Auch Norderney stand in dieser unmittelbaren Nachkriegszeit eine ungewisse Zukunft bevor. Ein Arbeiter- und Soldatenrat übernahm für kurze Zeit die Geschicke der Insel. Trotz aller Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten wurde bereits 1919 der Seebadebetrieb wieder aufgenommen.

Anhand von Fotografien, Flugblättern, Wahlplakaten sowie vieler weiterer Zeugnisse werden jene Ereignisse vor 100 Jahren auf der Insel Norderney in der Sonderausstellung „Vom Joch zur Freiheit. Norderney zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik“ veranschaulicht.

 

 

© L. Klug/LVR

"Barbie. Life in plastic"

Römerthermen Zülpich
Museum der Badekultur

10. März - 25. August 2019

Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur präsentieren zum 60. Geburtstag der beliebtesten Modepuppe „Barbie. Life in plastic“

Sie wird geliebt, sie wird gehasst, sie wird bespielt, sie wird gesammelt, sie wird verkannt. Es gibt kaum ein Spielzeug, über das die Meinungen so weit auseinandergehen wie bei der Barbie. Seit drei Generationen werden Diskussionen zwischen Kindern und Eltern über diese Puppe geführt.

Am 9. März 1959 wurde Barbie in einem Badeanzug auf der American Toy Fair von der Firma Mattel präsentiert. Zum „60. Geburtstag“ der Barbie zeigen die Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur nicht nur die Original-Barbie, sondern auch Barbies Freunde, Verwandte und vergleichbare Modepuppen.
Die Barbies verschiedener der Sammler wie Roland Halbritter und Gesine von Postel werden nicht nur ausgestellt, sondern sind auch Bestandteile von Szenographien, die witzig, ernst, aber auch skuril sind.
Gliederpuppen, die bekleidet und ausgezogen werden, gab es bereits in der Antike. Und auch die Modepuppe Barbie aus Plastik ist nicht die erste, welche auf den Markt kam. Die Idee zu einer 30 cm großen, schlanken, figurbetonten, einen kecken blonden Pferdeschwanz tragenden Puppe kam ursprünglich aus Deutschland. Es war die Bild-Lili, eine Figur aus einem Comic, das Reinhard Beuthien seit 1952 für die Bild-Zeitung zeichnete. Sie wurde 1955 von der Spielzeugfirma O. & M. Hausser auf den Markt gebracht und von der Firma Mattel kopiert. Bild-Lili wurde als kecke, für die Wirtschaftswunderzeit sexy Femme Fatale für Erwachsene produziert und nicht für Kinder.
Zu kaufen gab es sie nur in Kiosken und Tabakgeschäften.
In Deutschland trat die Barbiepuppe Ihren Siegeszug erst 1964 an. Bis heute wurden weitere Modepuppen auf den Markt gebracht, so z.B. Puppen, die den durchschnittlichen Proportionen des menschlichen Körpers entsprechen oder die speziell für den arabischen oder afrikanischen Raum konzipiert worden sind.

Die bekannteste und meistverkaufte Puppe weltweit ist jedoch die Barbie. Dies liegt unter anderem an dem ausgeklügelten Marketingkonzept der Firma Mattel, die im Laufe der Jahrzehnte eine „Barbiewelt“ aufbaute.

Nicht nur, dass Barbie Ken zur Seite gestellt wurde, es kamen neben Freundinnen und Freunden auch Familienmitglieder auf den Markt. Mattel erweitert bis heute seine Barbieproduktpalette um die neuesten Modetrends, aber auch mit Spielhäusern, Fahrzeugen, Pools, etc., so dass Barbie zum Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes wurde.