Bild: Museum im Schloss Bad Pyrmont

Achtung Hochspannung!

Museum im Schloss Bad Pyrmont

15. Dezember 2022 bis 16. April 2023

Fast nichts geht heute ohne Elektrizität. Ob Beleuchtung, Verkehr, Kommunikation, Medizin - im gesamten Wirtschaftsleben und natürlich in jedem einzelnen Haushalt bestimmen unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten den Alltag. Noch vor etwas mehr als 200 Jahren war davon nichts zu ahnen. Dann gelang in wenigen Jahrzehnten zwischen 1800 und 1880 der Durchbruch vom kuriosen Zeitvertreib zu einer revolutionären Technologie, die die Tür in ein neues Zeitalter aufstieß: das Zeitalter der Elektrotechnik.

In der Ausstellung gibt es viel zu entdecken: Historische Hintergründe, wunderliche Elektrogeräte und vor allem zahlreiche Experimentierstationen, an denen die Besucher die Erfahrungen und Erkenntnisse der Pioniere nachvollziehen können. Sie können  selbst Hand anlegen an funkenschlagende Elektrisiermaschinen, an Magneten, Morseapparate und vieles andere mehr.

Achtung Hochspannung! ist eine Ausstellung des Universitäts- und Stadtmuseums in Rinteln. Die Ausstellungsteile in Leichter Sprache wurden vom Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Peine-Burgdorf in Zusammenarbeit mit dem Kreismuseum Peine erarbeitet. Gefördert durch die Aktion Mensch.

Bild: Städtische Museen Bad Wildungen

Die Ehrenbürger Bad Wildungens. Über Persönlichkeiten, die (Stadt-) Geschichte schreiben

Quellenmuseum Bad Wildungen
10. Dezember 2022 - 05. Februar 2023

Erstaunlicherweise ließ sich bisher nur wenig über die Ehrenbürger Bad Wildungens finden. Erstmals wurde diese wertvolle Auszeichnung um 1879 an Friedrich Sigismund Weber verliehen, der durch großzügige Spenden die Errichtung eines ersten Kindergartens in seiner Heimat ermöglichte. Weitere 15 Männer sollten ihm im Laufe der Zeit bis 2021 als Ehrenbürger der Stadt nachfolgen: Unter ihnen finden sich Heimatforscher, Förderer und Bürgermeister, die unter Einsatz ihrer ganzen Kraft dazu beitrugen, dass sich die Kurstadt zu ihrer heutigen Form entwickeln konnte. Sicher bilden die vier "Unehrenbürger" der NS-Zeit in diesem Gefüge eine Besonderheit. Es gilt, die Umstände ihrer Verleihungen näher zu durchleuchten.

Die Ausstellung widmet sich dem Leben der 16 Ehrenbürger Bad Wildungens und bettet ihr Wirken in das historische Zeitgeschehen ein. So entsteht über drei Jahrhunderte hinweg ein spannender Einblick in die Stadtgeschichte, der eine Vielzahl an überraschenden Fakten bereithält.

Feuer in der Stadt. Eine Geschichte der Brandbekämpfung

Stadtmuseum Baden-Baden
10. September 2022 - 27. August 2023

Im Jahr 1847 beschlossen Baden-Badener Bürger, ein Pompier-Corps zu gründen. Daraus entwickelte sich die Feuerwehr der Stadt. Ihrem 175-jährigen Bestehen widmet das Stadtmuseum eine große Sonderausstellung.

Besucher können zahlreiche Objekte aus der Geschichte der Feuerwehr bestaunen, darunter Feuerlöschspritzen aus dem 19. Jahrhundert. Ebenso sind die spannendsten Einsätze der Baden-Badener Wehr zu entdecken.

Ausstellung „Kerkmann bekennt Farbe“

Quellenmuseum Bad Wildungen

13. Oktober bis 04. Dezember 2022
(täglich von 10 – 17 Uhr) in der Wandelhalle Reinhardshausen

Schon einmal zeigte Marco Kerkmann seine Werke in der Reinhardshäuser Wandelhalle. Damals war es das Leben des „Alten Fritz“ gewesen, das er in detailreichen Bleistiftzeichnungen verewigte. Mittlerweile ist das Werk des Hobbymalers mehr als nur „schwarz und weiß“: so dienten ihm charismatische Frauen, berühmte Filmszenen oder besondere Fotografien als Vorlage für seine minutiös gezeichneten Bildkompositionen, die er nun in Farbe entstehen lässt. Entdecken Sie ausgewählte Bleistift- und Buntstiftzeichnungen des Künstlers Kerkmann, der im „wahren Leben“ Inhaber des Bad Wildunger Schlüsseldienstes ist.

Foto: Peter Weller-Plate

„Rette mich, wer kann!“ Menschen, Erinnerungen und Artefakte im Ahrtal

Wandelhalle Bad Salzuflen

Sonderausstellung ab dem 8. Juli 2022

Unter dem Titel „Rette mich, wer kann!“ Menschen, Erinnerungen und Artefakte im Ahrtal eröffnet das Stadtarchiv Bad Salzuflen diesen Sommer eine Solidaritätsausstellung zur Flutkatastrophe 2021, um ein Jahr danach Bad Neuenahr-Ahrweiler und seinen Kulturgütern eine Bühne zu geben. Neben zahlreichen Gebäuden und essentieller Infrastruktur ist auch das dortige Museumsdepot fast vollständig zerstört worden. In Bad Salzuflen können ab dem 8. Juli daraus gerettete und restaurierte Objekte sowie Impressionen der Situation vor, während und nach der Flut angesehen werden. Doch auch Verlorenes wird thematisiert, denn die Vernichtung von Kulturgütern bedeutet immer auch einen Identitätsverlust. Wie können wir also Kulturgut in Zukunft schützen?

Von der Römerzeit über mittelalterliche Sakralkunst und die Gründung des Kurortes Bad Neuenahr bis hin zum modernen Klimaschutz erwartet die Besucher*innen eine breitgefächerte Ausstellung in der Wandelhalle des Salzufler Kurparks. Zusätzlich zur Sonderausstellung wird bis Ende des Jahres ein Begleitprogramm angeboten. Vorträge von Betroffenen und Expert*innen zu verschiedenen Themen der Kulturgutrettung und Restaurierung sind ebenso geplant wie Weinproben und ein Benefizkonzert.

Bild: Musée de la Ville d’eaux

Vous prendrez bien un petit verre ! (Ein kleines Glas gefällig ?)

Musée de la Ville d’eaux Spa

Sonderausstellung 2022

Das Trinkglas, welches für den Kurgast unentbehrlich ist, da er es mehrmals täglich und an mehreren Quellen benutzt zum Trinken des Thermalwassers, wird in dieser Ausstellung in den Vordergrund gestellt. Sein naher Verwandter, das Erinnerungsglas, welches oft dekoriert, immer mit sehr viel Sorgfalt angefertigt und manchmal sogar eine Rarität ist, gilt als Beweis des Aufenthalts in der Kurstadt und leistet ihm Gesellschaft. Auch die anderen Kurzubehöre wie zum Beispiel die kleine Taschen zum Transportieren der Gläser, werden ebenfalls ausgestellt.

Dank privater Sammler, die Gläser aus ganz Europa zusammen-getragen haben, teilweise seltene Stücke oder auch sogar Unikate, und der Sammlungen des „Musée de la Ville d’eaux“, kann ein origineller Aspekt des Thermalismus vorgestellt werden sowie ebenfalls ein vergessener Beruf, nämlich der Beruf des Brunnenmädchens oder Brunnenfrau. Diese Damen waren zuständig für die Sauberkeit und die Hygiene bei der Trinkkur, sie dienten als Verbindungsglied zwischen dem Arzt und den heilsamen Gewässern, als offenes Ohr für die Patienten und waren oft das konkrete Gesicht der Kur sowie manchmal auch eine Vertraute …