Bild: Steffen Butz

Beste Bilder - Deutscher Cartoonpreis 2019

Quellenmuseum Bad Wildungen

23. Februar – 26. Juli 2020

Seit nunmehr 10 Jahren verfolgt die "Beste Bilder"-Reihe im Lappan Verlag, in dem das Buch zur Ausstellung erscheint, wie sich Satire, Humor und Zeichenstile im deutschsprachigen Raum entwickeln. In jedem Band werden ausschließlich Cartoons gezeigt, die in dem jeweiligen Jahr entstanden sind. Somit zeigt die Ausstellung ein best of der Cartoonproduktion des Jahres 2019.

Mittlerweile dienen die „Besten Bilder“ auch zur Grundlage für den Deutschen Cartoonpreis. Die Auswahl des Buches dient der Jury als Grundlage für den Wettbewerbsentscheid. Mehr als 200 Cartoonistinnen und Cartoonisten bewarben sich mit über 3000 Vorschlägen für den "Deutschen Cartoonpreis" 2019, der im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben wurde. 77 Cartoonistinnen und Cartoonisten wurden für die Auswahl berücksichtigt. Unter ihnen konnte sich Piero Masztalerz mit dem ersten Platz durchsetzen. Den zweiten Platz belegte Petra Kaster, den dritten Hannes Richert.

Die Ausstellung „Beste Bilder“ zeigt als offizielle Ausstellung des Deutschen Cartoonpreises die besten Cartoons des Jahres und gibt somit auch einen umfassenden Blick über den Stand der aktuellen Zeichnerszene.

An der Ausstellung nehmen teil: adam, Renate Alf, Frank Bahr, BECK, Harm Bengen, Bettina Bexte, Karl-Heinz Brecheis, Burkh, Peter Butschkow, Steffen Butz, Birgit Dodenhoff, Uli Döring, Rainer Ehrt, Tim Oliver Feicke, Miguel Fernandez, Kai Flemming, Peter Gaymann, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Markus Grolik, Gymmick, Christian Habicht, Teresa Habild, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Anton Heurung, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, Dominik Joswig, AD Karnebogen, Petra Kaster, Matthias Kiefel, Kittihawk, Kriki, Uwe Krumbiegel, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Nicolas Mahler, Marunde, Piero Masztalerz, Dirk Meissner, Hannes Mercker, Til Mette, Denis Metz, Mock, NEL, OL, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Thomas Plaßmann, Ari Plikat, Polo, Andreas Prüstel, Rabe, Rattelschneck, Hannes Richert, Jan Rieckhoff, Holga Rosen, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Theodor Schneckensteiff, Reiner Schwalme, Schwarwel, André Sedlaczek, Wolfgang Sperzel, Klaus Stuttmann, Tetsche, Peter Thulke, © TOM, Karsten Weyershausen, Freimut Woessner, Miriam Wurster Martin Zak

Eine Ausstellung der Caricatura – Galerie für Komische Kunst, Kassel

Foto: Museum Nordseeheilbad Norderney
Bau des Norderneyer Wasserturms

Brunnengeist und Wasserlinse

Museum Nordseeheilbad Norderney

10. Mai – 8. November 2020

Trinkwassergewinnung und -versorgung auf Norderney

Trinkwasser für bis zu 50.000 Menschen am Tag – was auf dem Festland keine große Angelegenheit ist, ist für eine Insel eine Herausforderung.

Norderney kann sich aufgrund einer Süßwasserlinse selbst mit Trinkwasser versorgen.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Trinkwasserversorgung auf einer Nordseeinsel.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsausstellung des Museumsverbundes Ostfriesland mit dem Thema „Dat löppt! Wasser in der ostfriesischen Kultur“.

Im Familienbad, 1913, Stadtarchiv Norderney

„Ab in den Urlaub! Bademode im Wandel der Zeit“

Quellenmuseum Bad Wildungen

24. Mai – 16. August 2020

Eröffnung am Sonntag, dem 24. Mai, um 11.30 Uhr

Bereits die Römer haben spezielle Kleidung beim Sport getragen. Bodenmosaike aus römischer Zeit zeigen junge Mädchen in Bikini-ähnlicher Sportbekleidung. Doch ist eine Kleidung beim Baden nicht überliefert – es wird nackt gebadet.

Im Mittelalter geht man meist bekleidet in die Badestube. In der Regel tragen die Badegäste einfache Gewänder aus Leinen, die nichts mit der aktuellen Tagesmode gemein haben.

Um 1800 wird es gerade in höheren Gesellschaftskreisen beliebt, an die See zu reisen. An der Strandpromenade flanieren die Damen allerdings in vollstem Bade- bzw. Strandornat entlang.

Je häufiger aber die Badekleidung mit dem Wasser in Berührung kommt, desto deutlicher wird, dass sie auch praktisch sein muss. Entsprechend nimmt die Stofffülle seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ab.

Hier setzt die Ausstellung „Ab in den Urlaub! Bademode im Wandel der Zeit“ an. Sie zeigt, wie die Badekleidung zur Mode wurde und sich im Laufe der Zeit bis heute verändert und entwickelt hat.