Michael Holtschulte

Michael Holtschulte - "Amoklauf in der Waldorfschule"

Quellenmuseum Bad Wildungen

3. März 2019 – 12. Mai 2019

Eröffnung: Sonntag 3. März 2019, um 11.30 Uhr

Michael Holtschulte gehört zu den Shootingstars der Cartoon-Szene. Seine Facebook-Seite »Tot aber lustig« bringt es auf mehr als 300.000 Fans.
Holtschultes Themenspektrum ist so bunt wie seine Cartoons. Er spannt einen Bogen von der digitalen Welt mit Smartphones, Social Media und Google über Beziehungsszenen im heimischen Wohnzimmer bis hin zum kultgewordenen Star-Wars-Universum.
In seinen regelmäßig in der Süddeutschen Zeitung erscheinenden Karikaturen beweist er zudem einen Blick für das politische Tagesgeschehen.

Zu sehen sind neben aktuellen Cartoons auch Gemälde und Objekte.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Caricatura Kassel.

Zur Ausstellung erscheint im Lappan Verlag das Buch »Amoklauf in der Waldorfschule«.

 

 

Soldaten der Seeflugstation Norderney im November 1918.
Stadtarchiv Norderney.

Vom Joch zur Freiheit. Norderney zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik

Museum Nordseeheilbad Norderney

4. November 2018 – 28. April 2019

Vor einhundert Jahren endete im November 1918 der Erste Weltkrieg, die Tage des Kaiserreichs waren gezählt. Nach der Novemberrevolution und der Ausrufung der Republik 1918 entstand mit der Weimarer Republik eine parlamentarische Demokratie in Deutschland, deren erste Jahre von vielen inneren Krisen geprägt waren. Auch Norderney stand in dieser unmittelbaren Nachkriegszeit eine ungewisse Zukunft bevor. Ein Arbeiter- und Soldatenrat übernahm für kurze Zeit die Geschicke der Insel. Trotz aller Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten wurde bereits 1919 der Seebadebetrieb wieder aufgenommen.

Anhand von Fotografien, Flugblättern, Wahlplakaten sowie vieler weiterer Zeugnisse werden jene Ereignisse vor 100 Jahren auf der Insel Norderney in der Sonderausstellung „Vom Joch zur Freiheit. Norderney zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik“ veranschaulicht.

 

 

Til Mette

Til Mette - Cartoons für die moralische Elite mit Bildung, Geld & gutem Geschmack

Museum im Schloss Bad Pyrmont

8. November 2018 – 17. März 2019

Eröffnung: 7. November 2018, 19.00 Uhr

Gotthard-Tilmann Mette, allseits bekannt als Til Mette, wurde 1956 in Bielefeld geboren. Von 1980 bis 1985 studierte er Kunst und Geschichte in Bremen.
Seine Zeichnungen wurden zu dem Zeitpunkt bereits in der Süddeutschen Zeitung und in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht.
In der Bremer taz, deren Mitbegründer er im Jahr 1985 ist, erschienen seither regelmäßig seine Cartoons. Außerdem publizierte er unter anderem im englischen Punch und in den amerikanischen Funny Times.
Seit 1991 sein erstes Buch mit Cartoons veröffentlicht wurde, riss die Bücherfolge nicht ab. Von 1995 an zeichnet Til Mette exklusiv für den stern. Til Mette lebte von 1992 bis 2006 mit seiner Frau in NewYork und New Jersey. Heute lebt der Künstler zusammen mit seiner Familie in Hamburg.

 

 

Stadtmuseum/-archiv Baden-Baden

Russland in Europa – Europa in Russland. 200 Jahre Ivan Turgenev

Stadtmuseum Baden-Baden

22. September 2018 – 3. März 2019

Ivan Turgenev (1818 – 1883) gilt als einer der großen Schriftsteller der Weltliteratur. Sein 200. Geburtstag ist Anlass, nach seiner Aktualität zu fragen, interkulturelle Prozesse zu thematisieren, aber auch russisch-europäische Konfliktlinien in Vergangenheit und Gegenwart zu beschreiben.

Der Themenbogen der Ausstellung lässt an Turgenevs berühmtesten Werken die philosophischen Spannungsfelder seiner Zeit nachvollziehen. Am Beispiel des legendären, 1867 in Baden-Baden geführten Streitgesprächs zwischen dem „Westler“ Turgenev und dem „Slavophilen“ Dostoevskij werden auch Fragen um die Zukunft Russlands zur Diskussion gestellt, die bis heute aktuell sind. Im Zentrum steht der – bekennende – Europäer, der „Netzwerker“ Turgenev mit seinen weitverzweigten Freundschaften, Bekanntschaften und Geschäftsbeziehungen über nationale und kulturelle Grenzen hinweg.

Die Ausstellung, ein gemeinsames Projekt von Stadtbibliothek und Stadtmuseum Baden-Baden sowie der Universität Freiburg im Breisgau, bietet neben aufschlussreichen Informationen und reichhaltigem Bildmaterial auch zwei speziell dafür produzierte Filme, mehrere digitale Angebote, Hörstationen, Literatur zum Schmökern und vieles mehr.

 

 

Linolschnitt 249: Bergamo - Verhüllte Fassade II, 1993.
Format: 55 x 62 cm

Robert Förch – Linolschnitt und Zeichnungen Hohenloher Kunstverein e.V.

Stadtmuseum im Spital Crailsheim

23. Februar - 31. März 2019

Robert Förch beschäftigt sich seit über 60 Jahren mit dem Linolschnitt.
Sein Werk umfasst mehr als 300 Arbeiten in dieser Hochdrucktechnik. Mit seinen feinmalerischen, mehrfarbigen Handdrucken hat er dem Linolschnitt zu neuer Aufmerksamkeit verholfen.

Robert Förch, 1931 geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. 

 

 

Erlebnismuseum Westfälische Salzwelten

„Kohle & Sole“ - Abenteuer Stoffgeschichten zwischen Ruhr und Hellweg zum Entdecken und Mitmachen!

Erlebnismuseum Westfälische Salzwelten Bad Sassendorf

16. November 2018 - 31. März 2019

Wer einmal die spektakulären Salzwelten in Bad Sassendorf hautnah erlebt hat, kommt immer wieder. Denn das Erlebnismuseum ist weit über die Grenzen des Kreises Soest bekannt dafür, die Geschichte des Salzes auf faszinierende Weise erlebbar zu machen und die interaktive Dauerausstellung regelmäßig durch interessante Sonder- und Wechselausstellungen zu ergänzen.

„Kohle und Sole“ setzen den Rahmen für die neue Sonderschau ab 16. November. Bis Ende März 2019 sollen passend zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet „Stoffgeschichten zwischen Ruhrgebiet und Hellweg“ erzählt werden.

Auf 120 m² greift sie damit ein wichtiges, aktuelles Thema der Ortsgeschichte auf, um die Wechselwirkungen zwischen industrieller Entwicklung im Ruhrgebiet und dem Gedeihen des Kurorts am Hellweg zu würdigen. Rund um Kohle, Sole und Salz kommen Menschen dabei ebenso zu Wort wie die Rohstoffe und deren Verwendung selbst thematisiert wird: Mit der Ära des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet, die in diesem Jahr zu Ende geht, endet auch eine Beziehungsgeschichte, die seit über 200 Jahren Industriekultur mitgeprägt hat: die der Stoffe Kohle und Sole, die von denen, die sie förderten und nutzten, die zwischen Arbeit und Industrie im Ruhrgebiet sowie die der Heilung und Kur in den Heilbädern entlang des Hellwegs.

Die Ausstellung erhält ein umfassendes Rahmenprogramm mit dem Höhepunkt der Großveranstaltung „Feuerwelten 2019. Feuerkohlen – Kohlenfeuer“ vom 1.-3.2.2019. Das Programm nimmt die Besucher mit auf eine aufregende Entdeckungsreise durch das Menschheits-Abenteuer „Feuer“ und widmet sich all dem, was die Menschen aus und mit Kohle und Feuer anfangen und herstellen können.

 

 

Foto: Roland Halbritter

Gold•Silber•Weltbad

Kunst•Handel•Handwerk

Museum Obere Saline Bad Kissingen

06. November 2018 – 04. März 2019

Gold und Silber, das steht für Luxus und für das Außergewöhnliche. In Bad Kissingen wurde in dessen Weltbadzeit, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1930, beides geboten.

Zu den Attraktionen Kissingens gehörten Luxuswaren, die in den Bazar genannten Boutiquen feilgeboten und teilweise auch im Weltbad hergestellt wurden. Die Händler kamen aus den verschiedensten europäischen Ländern.

Die Ausstellung gibt einen gelungenen Einblick in die exklusive Einkaufsmeile des internationalen Kurpublikums von damals und widmet sich dem kreativen, künstlerischem Potenzial, das mit der Entwicklung und dem Stadtausbau Kissingens zum Weltbad entstand.